Top Operation 1999

Top Operation 99

150 Experten diskutieren über die weitere Optimierung des Kernkraftwerksbetriebs


Berlin, 22.10.1999


Vom 24. bis 26. Oktober 1999 kommen etwa 150 Experten aus 12 Nationen im Berliner Konferenzzentrum Estrel zusammen, um Informationen und Erfahrungen über den Betrieb von Kernkraftwerken auszutauschen.


Veranstaltet wird die Top Operation 1999 von der deutschen Kerntechnischen Gesellschaft e.V. (KTG), Bonn, mit ideeller Unterstützung des europäischen Dachverbandes, der European Nuclear Society (ENS), Bern. Die Tagungsleitung liegt bei Dr. Klaus Kasper, Mitglied des Vorstands der EnBW, Karlsruhe.

Weltweit sind in 33 Ländern rund 440 Kernkraftwerke in Betrieb. Sie produzieren 17 % der Weltstromerzeugung. In Europa stellen 225 Kernkraftwerke rund 36 % der elektrischen Energie bereit. Diesen Kernkraftwerken gilt das besondere Augenmerk dieser Konferenz.

Sicherheitskultur, menschliche Zuverlässigkeit und periodische Sicherheitsüberprüfungen werden die Themenschwerpunkte aus dem Bereich sicherer Kernkraftwerksbetrieb bilden. In puncto Sicherheit wird es keine Abstriche geben, auch wenn es darum geht, Kernenergiestrom zukünftig noch kosteneffizienter zu produzieren. Das gilt auch imZusammenhang mit der Diskussion über die Lebensdauer der Kernkraftwerke, die heute technisch schon weit jenseits der Grenze von 40 Jahren liegt.

Wie das Themenspektrum der Veranstaltung zeigt, zielt sie darauf ab, den Betrieb sicherer Kernkraftwerke in Europa noch sicherer zu machen und die Wirtschaftlichkeit heute schon wirtschaftlich attraktiver Anlagen weiter zu optimieren.
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Die Kerntechnische Gesellschaft e.V. (KTG) ist ein gemeinnütziger Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Ingenieuren,Technikern, Wirtschaftswissenschaftlern und anderen Personen mit dem Ziel, den Fortschritt von Wissenschaft und Technik auf dem Gebiet der friedlichen Nutzung der Kernenergie und verwandter Disziplinen zufördern. Die KTG hat derzeit mehr als 2.300 Mitglieder.