Weltweit spart die Kernenergie jährlich, und mit zunehmendem Ausbauansteigend, rund 2,5 Milliarden Tonnen Kohlendioxid. Anlass genug, den Vorschlag von de Palacio mit Nachdruck zu unterstützen, die Kernenergie als wesentlichen Beitrag für den Klimaschutz und die Versorgungssicherheit in das geplante Grünbuch der EU-Kommission aufnehmen zu lassen.
Der meist sehr optimistisch eingeschätzte mögliche Beitrag erneuerbarer Energieträger kann auch bei größter finanzieller Subventionierung nur langsam gesteigert werden. Ihre Einstufung als Alternative zur Kernenergie ist noch auf lange Sicht völlig unrealistisch. Dagegen sind die "Brennstoffe" Uran und Thorium weltweit noch für sehr lange Zeiträume preisgünstig verfügbar: billig für 100 Jahre; teurer, aber ohne besondere Auswirkung auf die Stromgestehungskosten, für einige 1.000 Jahre; 100.000 Jahre bei Einsatz der Brütertechnologie. Die langjährige Preisstabilität bei Uran und Thorium und der geringe Brennstoffkostenanteil der Kernkraftwerke an den Strombereitstellungskosten hat in der jüngsten Vergangenheit die Wettbewerbsfähigkeit der Kernkraftwerke gegenüber der Stromerzeugung mit fossilen Energien (deren Rohstoffwert im Sinne der geforderten Nachhaltigkeit das Verbrennen eigentlich verbieten sollte) nachdrücklich unter Beweis gestellt.
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