Was ist Energiepolitik?

Mit der Energiepolitik sorgt der Staat dafür, dass wir alle ausreichend mit Strom, Öl, Benzin, Gas usw. versorgt werden. Energiepolitik ist immer Sache eines jeden Staates. Die Europäische Union kann zu diesem Thema mit Richtlinien Vorgaben machen, überlässt aber z. B. die Frage der Kernkraftnutzung den Mitgliedsstaaten selbst.

Die Energie darf nicht zu teuer werden, weil die Wirtschaft und die Menschen sehr stark darunter leiden würden. Nicht nur Maschinen, Betriebe und Eisenbahnen brauchen viel Energie, auch jeder Einzelne von uns nutzt sie z. B. zum Kochen, Fernsehen, Computer spielen oder zum Mofa fahren. Die meiste Energie wird heute durch das Verbrennen von Rohstoffen wie Kohle und Erdöl „umgewandelt”, das heißt nutzbar gemacht.

Es gibt Energieträger, die sich nicht „erneuern”, also Erdöl, Erdgas, Kohle oder Uran (Atomenergie). Diese Vorräte werden irgendwann mal verbraucht sein. Beim Erdöl schätzt man, dass dies schon in ungefähr 60 Jahren der Fall sein wird (Womit werden dann wohl die Autos fahren?). Uran gibt es nach zuverlässigen Schätzungen noch mindestens 200 Jahre zu vertretbaren Preisen. Daneben gibt es so genannte Erneuerbare Energien, das sind zum Beispiel Wasser- und Windenergie, Biomasse, Sonnenenergie oder Erdwärme.



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