Strategische Allianzen mit verschiedenen Ländern schließen:
Länder, die über Energiereserven verfügen, haben sich zum Beispiel zur OPEC, der Organisation Erdöl exportierender Länder, zusammengeschlossen. Solche Länder können sich untereinander auf einen hohen Preis einigen - dann wird die Energie teurer. Dennoch müssen wir deren Preise nicht akzeptieren, weil die Politik auch mit anderen Öl fördernden Ländern verhandeln und Allianzen schließen kann.
Möglichst alle erzeugte Energie verkaufen:
Elektrische Energie lässt sich im großen Stil schwer speichern. Kraftwerke produzieren aber elektrische Energie auch dann, wenn wenig davon gebraucht wird: in der Nacht. Deswegen wird Strom nachts sehr viel billiger verkauft, damit die Menschen auch den Nachtstrom nutzen. Das lohnt sich zum Beispiel für Nachtspeicherheizungen. Auf diese Weise verkaufen die Energieversorger insgesamt mehr Energie und können tagsüber billiger werden. Preiswerter Nachtstrom muss übrigens zurzeit noch extra beantragt werden.
Verluste von Energie vermeiden:
Wenn man Energie transportiert oder umwandelt, geht häufig sehr viel davon durch Wärme „verloren” (das heißt, sie wird in unbrauchbare Energieformen umgewandelt), z. B. wenn man aus Braunkohle elektrische Energie „gewinnt”, oder wenn man Strom über lange Strecken durch Leitungen transportiert. Mit neuester Technik können diese Verluste gesenkt werden. Und auch mit kluger Planung, die lange Transportwege und verlustreiche Umwandlungen vermeidet.
Günstigste Möglichkeiten für den Klimaschutz wählen:
Die Politik will etwas für den notwendigen Schutz unseres Klimas tun. Um dennoch eine wirtschaftliche Energieversorgung zu gewährleisten, muss man dazu den kostengünstigsten Weg wählen, der die Energiepreise nicht unnötig in die Höhe treibt. Die Frage ist nicht, ob man ein Ziel mit dem gewählten Mittel überhaupt erreicht („Viele Wege führen nach Rom”), sondern ob man es so günstig erreicht, dass andere Bereiche (Industrie, Stromverbraucher) nicht über Gebühr belastet werden. Die Kernkraftwerke produzieren wie auch Erneuerbare Energien während des Betriebs kein CO2, sind aber von den Stromerzeugungskosten gesehen wesentlich günstiger.