Heiße Fracht - die Castor-Transporte

In den Nachrichten hört und liest man immer wieder Meldungen von CASTOR®-Transporten, mit denen radioaktive Abfälle transportiert werden. Diese bilden aber nur einen kleinen Teil der Transporte radioaktiven Materials in Deutschland. Bei den CASTOR®-en handelt es sich um die Behälter, die u. a. für den Transport und die Zwischenlagerung von abgebrannten Brennelementen und hochaktiven Abfällen eingesetzt werden. Trotz ihrer verhältnismäßig geringen Zahl sind diese Transporte in Teilen der Gesellschaft und Politik umstritten und führen immer wieder zu Demonstrationen von Kernenergiegegnern.

Bis Mitte 2005 wurden abgebrannte Brennelemente aus deutschen Kernkraftwerken zur Wiederaufarbeitung nach La Hague (Frankreich) und Sellafield (Großbritannien) gebracht. Weitere Transporte finden statt, wenn radioaktive Reststoffe, die bei der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente anfielen, zurück nach Deutschland gebracht werden. Denn Deutschland muss beim Recycling deutscher Brennelemente entstandene Abfälle zurücknehmen und im Zwischenlager Gorleben (hochaktive Abfälle) bzw. im Zwischenlager Ahaus sicher deponieren.

CASTOR®-Behälter entsprechen den Anforderungen höchster Sicherheit. Dies beweisen auch aufwändige Sicherheitstests, denen CASTOR®-Behälter unterworfen wurden: Auf Stoß. Auf Aufprall. Auf Feuer. Auf Wasser.



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