Um 1890 wurden erste Experimente zur Radioaktivität durchgeführt. Antoine Henri Becquerel, Marie Curie und Pierre Curie erforschten die Grundlagen von Kernreaktionen.
1938 entdeckten Otto Hahn und Fritz Straßmann die induzierte - d. h. die durch Beschuss mit Neutronen herbeigeführte - Kernspaltung von Uran, welche 1939 von Lise Meitner und Otto Frisch theoretisch erklärt wurde. Zusammen mit dem von Frédéric und Irène Joliot-Curie erbrachten Nachweis, dass eine Kettenreaktion möglich ist, wurden die praktischen Anwendungsmöglichkeiten der Kernspaltung klar.
Doch zuerst wurden diese Erkenntnisse für militärische Zwecke eingesetzt, nämlich für den Bau einer Atombombe. Zwei Mal - zwei Mal zuviel - wurde die Atombomben 1945 in Hiroshima und Nagasaki eingesetzt.
Erklärt wird, dass man bei Kernkraftwerken von verschiedenen Generationen spricht, wenn man den Stand der Technik beschreibt.