Konsolidierung der Kerntechnik

In den Jahre von 1970 bis 1985 konsolidierte sich die Kerntechnik, wie Fachleute zu sagen pflegen. Damit meinen sie, dass für Anlagen Standards entwickelt und in Serie gebaut wurden. Die Blockleistung wurde ebenfalls erhöht und erreichte schon 1.000 MW und mehr.

Auch in der DDR gab es eine ähnliche Entwicklung, nur wurden die dortigen Kernkraftwerke zumeist von sowjetischen Konstrukteuren entwickelt. Bis Ende der 80er Jahre entstanden in beiden Teilen Deutschlands 35 Kernkraftwerke, von denen heute noch 17 in Betrieb sind.

Vor allem die so genannte Ölkrise 1973 brachte Rückenwind für die Kernenergie. In diese Zeit fiel auch der Unfall in Harrisburg/USA im Jahr 1979. Erstmals wurden die Öffentlichkeit, aber auch Techniker mit dem Thema Störfälle konfrontiert. Aber noch war die Kernenergie nicht in der öffentlichen Diskussion.



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