Mehr Sicherheit als höchstes Ziel

Der Schock von Tschernobyl saß tief, doch im Laufe der 90er Jahre wurden neue Sicherheitssysteme entwickelt und umgesetzt. Die Sicherheit erreichte eine neue Qualität. Das soll auch die Generationen von Kernkraftwerken der Zukunft auszeichnen.

Generation 3

Bei Kernkraftwerken der dritten Generation werden zum Beispiel das Schmelzen des Reaktorkerns und eine Belastung der Umwelt bei einem Störfall ausgeschlossen. Derzeit wird ein Reaktor der Generation 3, der europäische Druckwasserreaktor (European Pressurized Reactor - EPR),  in Finnland gebaut. In Ostasien sind sogar schon Reaktoren der Generation 3 in Betrieb.

Generation 4

Und die Suche nach höherer Sicherheit geht weiter. Geforscht wird mittlerweile an der vierten Generation von Reaktoren. Diese soll neben der noch höheren Sicherheit auch den Energiegehalt des Urans besser ausnutzen.

Diese Konzepte sind zwar nicht ganz neu - sie wurden in den 50er Jahren schon angedacht. Mit den damaligen technischen Möglichkeiten waren sie aber nicht umsetzbar. Auch heute ist noch viel Forschungsarbeit zu leisten, bis die ultrasicheren Reaktoren ans Netz gehen können - 20 bis 40 Jahre müssen wir uns da noch gedulden.



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