Der EPR wurde im Auftrag von Stromversorgungsunternehmen in Deutschland und Frankreich entwickelt.
Er wird sich durch eine weiter verbesserte Sicherheit und Wirtschaftlichkeit auszeichnen. Gegenüber den bestehenden Druckwasserreaktor-Linien beider Länder wurde der EPR darauf ausgelegt, selbst extrem unwahrscheinliche schwere Störfälle mit Kernschmelzen so zu beherrschen, dass die radiologischen Auswirkungen in der Umgebung der Anlage so begrenzt bleiben, dass eine Evakuierung der Bevölkerung nicht erforderlich ist und eine dauerhafte Beeinträchtigung der Landwirtschaft in der Umgebung nicht eintritt.
Der EPR ist auf eine elektrische Leistung im Bereich von 1.600 MW ausgelegt. In Finnland und Frankreich wird je ein Kernkraftwerk mit EPR errichtet.