Lexikon

Frischwasserkühlung

Kühlung des Turbinenkondensators eines Kraftwerkes mit nicht im Kreislauf geführtem Flusswasser. Frischwasserkühlung ist hinsichtlich der erforderlichen Investitionen bei in ausreichender Menge vorhandenem Flusswasser die billigste Kühlmethode. Um eine zu hohe thermische Belastung des Flusswassers zu verhindern, werden Maximalwerte für die Einleittemperatur des erwärmten Wassers (z. B. 30°C), für die Aufwärmung des gesamten Flusswassers nach Durchmischung (25°C bzw. 28°C) und die Aufwärmspanne (3°C) festgelegt.

Infolge der Vorbelastung ist eine weitere thermische Belastung vieler Flüsse in Deutschland häufig nicht mehr möglich. Daher Übergang zur Wasserrückkühlung.



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