Die Radioaktivität wird entdeckt


Möglicherweise war es ein Zufall: Ende des 19. Jahrhunderts experimentierte der französische Physiker Henri Becquerel mit uranhaltigen Gesteinsproben und fand dabei heraus, dass das Gestein eine seltsame Strahlung aussandte. Es war radioaktiv. Heute wissen wir: Von den in der Natur vorkommenden Elementen haben etwa 42 Elemente insgesamt über 90 radioaktive Nuklide.

Warum zerfallen diese Nuklide?

In radioaktiven Nukliden verwandeln sich einzelne Atomkerne in andere Atomkerne, weil sie „zu schwer“ sind, um stabil zu bleiben. Dabei senden sie zum Beispiel Elektronen oder Pakete aus Neutronen und Protonen – Heliumkerne – aus. Diese Teilchen lassen sich in speziellen Geräten nachweisen, zum Beispiel kann man sie in einer Nebelkammer „sichtbar“ machen.


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