Natürlich messen Geiger-Müller- oder Halbleiterzähler ständig, wie viel Strahlung in der Umgebung eines Kernkraftwerks oder radiologischen Forschungslabors freigesetzt wird. Doch für die Angestellten im Kernkraftwerk ist vor allem wichtig, wie viel Strahlung sie über die Dauer ihrer Tätigkeit hinweg ausgesetzt waren - denn für diese so genannte Dosis gibt es gesetzliche Grenzwerte.
Aus diesem Grund trägt jeder, der mit Radioaktivität zu tun hat, ein Dosimeter mit sich herum - ein kleines Gerät, mit dem man die Strahlenexposition des jeweiligen Menschen bestimmen kann. Für Dosimeter gibt es verschiedene Bauformen; am weitesten verbreitet sind Film-, sehr viel seltener Stabdosimeter. Über die Werte, die die Dosimeter anzeigen, wird genau Buch geführt.