Die kosmische Strahlung


Entdeckt wurde die kosmische Strahlung bereits 1912. Heute weiß man, dass sie überwiegend von Supernova-Explosionen und Röntgenausbrüchen rund um Schwarze Löcher, Quasare und Neutronensterne ausgeht. Und sie ist sehr durchdringend: Sie wurde sogar in 4.000 Meter Meerestiefe nachgewiesen. Die Teilchen besitzen Energien bis zu 10 hoch 20 eV, das ist über tausendmal mehr als man in irdischen Teilchenbeschleunigern erzeugen kann.

Die primäre Strahlung aus dem All setzt sich vor allem aus Protonen (84 Prozent) und Heliumkernen (12 Prozent) zusammen; daneben einem geringen Anteil schwererer Kerne. Die meisten dieser Teilchen reagieren mit den Gasatomen in der hohen Atmosphäre und erzeugen dabei neue Strahlungsarten. Neutronen, Elektronen, Myonen, Pionen. Die kosmische Strahlung, die man auf Meeresniveau misst, besteht daher praktisch vollständig aus dieser Sekundärstrahlung.



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