Die künstliche Strahlenexposition - oder, genauer: Die Strahlenexposition durch radioaktive Isotope und Strahlungsquellen, die es ohne den Einfluss der Menschen nicht gäbe - ist nicht zu unterschätzen. Sie ist etwa ebenso hoch wie die Strahlendosis aus Strahlenquellen, die ohnehin in der Natur vorhanden sind. Den größten Anteil daran hat das medizinische Röntgen.
Nur ein kleiner Rest
Viel geringer ist der Anteil der Strahlendosis, der aus anderen Quellen stammt, zum Beispiel Abluft und Abwasser aus Kernkraftwerken. Auch bei Kernwaffentests wurden radioaktive Nuklide in die Atmosphäre freigesetzt. Und schließlich wird sogar im Haushalt Strahlung erzeugt, zum Beispiel in manchen Armbanduhren und in Röhrenbildschirmen. Allerdings sind die Mengen unter dem Strich ziemlich gering, und verglichen mit dem Beitrag aus der Röntgendiagnostik sind sie fast vernachlässigbar.