Bestrahlung mit Gammastrahlung


Gamma- oder Röntgenstrahlung sind beides Formen von Licht. Tritt Licht in Materie ein, dann wird ein Teil der Lichtteilchen seitlich weggestreut oder absorbiert.
Daraus ergibt sich ein Absorptionsgesetz, das einen exponentiellen Abfall der Intensität der Strahlung entlang der Wegstrecke vorhersagt. Dieses Gesetz gilt übrigens nicht nur für Gammastrahlung, die in ein Metall einfällt, sondern auch – mit einem anderen Absorptionsfaktor µ' – zum Beispiel für Licht, das Meerwasser durchstrahlt.

Three ways to loose your energy

Die Energie der Röntgen- und Gammastrahlung wird in der Materie durch mehrere Effekte geschluckt: Die Quanten können (auch innere) Elektronen aus dem Atom herauslösen – der Photoeffekt, eine Art besonders starke Ionisation. Die Lichtquanten können auch an Elektronen oder Atomen gestreut werden und erfahren dabei inelastische Stöße - der Compton-Effekt. Und ab einer gewissen Grenzenergie ist es Gammastrahlung außerdem möglich, bei der Paarbildung Elektronen-Positronen-Paare zu erzeugen.


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