Als Ausgangsmaterial für die Spaltung dient bei fast allen Reaktortypen der gleiche „Brennstoff“: Uran-235. Aber: In der Natur vorkommendes Uran enthält mit nur rund 0,7 Prozent nicht genug von diesem Uran-Isotop für den Betrieb z. B. in Leichtwasserreaktoren. Um den Anteil auf die benötigten 3,5 bis 4,5 Prozent zu heben, muss man das Uran-235 anreichern. Hierfür gibt es verschiedene Verfahren. Anschließend wird das angereicherte Uran zu Tabletten gepresst und in Brennstäbe gefüllt. Diese fasst man wiederum zu Brennelementen zusammen.