Natururan-Reaktoren

Druck- und Siedewasserreaktoren benötigen wegen der größeren Neutronenabsorption im H2O (normales oder leichtes Wasser), das als Neutronenmoderator und Reaktorkühlmittel dient, als Kernbrennstoff angereichertes Uran.

Wie aber schon der von Enrico Fermi 1942 gebaute Reaktor gezeigt hat, funktioniert es auch mit Natururan, also Uran in der natürlichen Isotopenzusammensetzung mit 99,3 Prozent U-238 und 0,7 Prozent U-235. Als Neutronenmoderator müssen dann Graphit oder schweres Wasser (D2O) und als Kühlmittel zur Wärmeübertragung ein Gas (z. B. CO2) oder schweres Wasser benutzt werden. In Kernkraftwerken sind solche Natururan-Reaktoren unter dem Namen AGR und CANDU in großer Zahl im Einsatz.



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