Im Zusammenhang mit der Kernkraft ist oft von einem „Brennstoffkreislauf” die Rede: Uran wird nicht wie Kohle gewonnen und anschließend „verbrannt”, sondern man kann Uran und Plutonium aus gebrauchten Brennstäben herauslösen und nochmal im Kraftwerk einsetzen. Doch in der Praxis ist die Sache verwickelter. Es gibt keinen echten Uran-Kreislauf, aber das Uran kann auf dem Weg zwischen Erzgrube und Endlager ein paar Schleifen drehen: Bei der Brennelemente-Herstellung kann ein Teil des „gebrauchten” Urans mit „frischem” Uran aus der Erzgrube gemischt werden.
Wie sehen die Wege aus, die das Uran geht? Woher kommt es, wie wird es aufbereitet? Und was passiert mit dem Rest, der nicht mehr im Kernkraftwerk eingesetzt werden kann? All das kann in diesem Modul nachgelesen werden. Viel Spaß dabei!