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30-Millirem-Konzept

Die Strahlenexposition des Menschen infolge der Abgabe radioaktiver Stoffe in Luft oder Wasser beim Betrieb von kerntechnischen Anlagen und beim Umgang mit radioaktiven Stoffen wird durch die Strahlenschutzverordnung mit streng limitierenden Werten geregelt.

Der den Schutz der Bevölkerung und der Umwelt regelnde Paragraph der Strahlenschutzverordnung legt folgende Dosisgrenzwerte im Kalenderjahr als Folge der Ableitung radioaktiver Stoffe mit Luft oder Wasser fest:
 

  • effektive Dosis 0,3 mSv/Jahr
  • Keimdrüsen, Gebärmutter, rotes Knochenmark 0,3 mSv/Jahr
  • alle anderen Organe 0,9 mSv/Jahr
  • Knochenoberfläche, Haut 1,8 mSv/Jahr

Von der früheren Dosiseinheit Millirem - 0,3 mSv sind gleich 30 Millirem - hat dieses Strahlenschutzkonzept seinen Namen.

 

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