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ICRP-Veröffentlichungen

Die Internationale Strahlenschutzkommission gab ihre erste allgemeine Empfehlung zum Strahlenschutz im Jahre 1928 heraus.

Weitere dem jeweiligen Kenntnisstand angepasste allgemeine Empfehlungen folgten 1959 und 1966. Seit 1977, als die Kommission ihre grundsätzlichen Empfehlungen als ICRP-Veröffentlichung 26 herausgab, hat sie diese Empfehlungen laufend überprüft und von Zeit zu Zeit in den Annalen der ICRP ergänzende Stellungnahmen herausgegeben. Mit den generellen Empfehlungen zum Strahlenschutz von 1990 (ICRP-Publikation 60) und von 2007 (ICRP-Publikation 103) verfolgt die Kommission folgende Ziele:

  • neuen biologischen Erkenntnissen und Entwicklungen beim Festlegen von Sicherheitsstandards Rechnung zu tragen,
  • die Darstellung der Empfehlungen zu verbessern,
  • die Beständigkeit in den Empfehlungen zu wahren, soweit es mit den neuen Erkenntnissen vereinbar ist.

Die Kommission möchte, dass diese ICRP-Veröffentlichungen für Gesetzgeber, Behörden und beratende Stellen auf nationaler und internationaler Ebene eine Hilfe ist, indem sie die wesentlichen Prinzipien erläutert, mit denen ein angemessener Strahlenschutzbegründet werden kann.

Wegen der unterschiedlichen Verhältnisse, die in den verschiedenen Ländern anzutreffen sind, hatte die Kommission nicht die Absicht, einen Gesetzestext vorzulegen.

Den Behörden soll es überlassen bleiben, ihre eigenen Strukturen für Gesetzgebung, Verordnungen, Genehmigungen und verbindliche Vorschriften zu entwickeln.

Die wesentlichen Inhalte der ICRP-Empfehlung von 2007 sind in die im Dezember 2013 verabschiedete Richtlinie des Rates der Europäischen Union über Sicherheitsnormen für den Schutz vor den Gefahren durch ionisierender Strahlung übernommen worden.

ICRP-Veröffentlichung 103

Richtlinie des Rates der Europäischen Union

 

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