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Strahlenschutzkommission (SSK)

Nach der Satzung der Strahlenschutzkommission (SSK) hat die SSK den Auftrag, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in den Angelegenheiten des Schutzes vor den Gefahren ionisierender und nichtionisierender Strahlen zu beraten. Wichtige Schwerpunkte dieser Beratung sind:

·       Bewertung biologischer Strahlenwirkungen und Dosis-Wirkungsbeziehungen,

·       Dosisgrenzwerte und daraus abgeleitete Grenzwerte,

·       Entwicklung der Strahlenexposition der Gesamtbevölkerung, spezieller Gruppen der Bevölkerung und beruflich exponierter Personen,

·       Maßnahmen zum Schutz vor den Gefahren ionisierender und nichtionisierender Strahlen,

·       Notfallschutz und Planung von Maßnahmen zur Reduzierung der Strahlenexposition bei kerntechnischen Notfällen und Katastrophen,

·       Ausbreitungsmodelle für beim genehmigten Umgang mit radioaktiven Stoffen freigesetzten Radionuklide,

·       Auswertung internationaler Empfehlungen für den Strahlenschutz

·       Aufstellung von Forschungsprogrammen zu Fragen des Strahlenschutzes sowie deren wissenschaftliche Begleitung.

Die Mitgliedschaft in der Strahlenschutzkommission ist ein persönliches Ehrenamt. Die Mitglieder sind unabhängig und nicht an Weisungen gebunden. In der Regel besteht die Strahlenschutzkommission aus 14 Experten, die besondere Erfahrungen auf einem der folgenden Fachgebiete besitzen: Strahlenmedizin, Radioökologie, Strahlenbiologie, Strahlenrisiko, Strahlenschutztechnik, Notfallschutz, Nichtionisierende Strahlung.

 

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