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Verglasungseinrichtung Karlsruhe (VEK)

Auf dem Gelände der Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe errichtete Anlage zur Verglasung der zwischen 1971 und 1990 bei der Wiederaufarbeitung von 208 t abgebrannter Kernbrennstoffe angefallenen rund 60 m³ hochradioaktiven Abfalllösung.

Diese enthielt etwa 8 t Feststoffe, darunter 504 kg Uran und 16,5 kg Plutonium. Die Gesamtaktivität des flüssigen Abfalls betrug zum Zeitpunkt der Verglasung etwa 1018 Becquerel.

Die Betriebsgenehmigung für die VEK wurde Ende Februar 2009 erteilt. Am 22.6.2010 war die Verglasung der hochradioaktiven Abfalllösung abgeschlossen.

Die Stahlbehälter mit dem verglasten Abfallprodukt, sogenannte Kokillen, wurden in fünf Castor-Behälter der Bauart CASTOR® HAW 20/28 CG verpackt und am 16.2.2011 in das Transportbehälterlager des Zwischenlagers Nord (ZLN) in Lubmin, Mecklenburg-Vorpommern, verbracht.

 

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